Tempel und Gärten in Kyoto

Ginkakuji (silberner Pavillon) – der Name ist irreführend. Der Pavillon hätte silber Farben werden sollen, doch dem Bauherrn ging das Geld aus. Der Pavillon liegt in einem kleinen Garten am See. Davor eine Pyramide aus Sand und eine Fläche mit quer gerechtem Sand. Faszinierend mit wieviel Geduld man den Sand in solche Formen bringen kann. Der Garten hat eine kleine Anhöhe, von der aus man den Pavillon und dahinter Kyoto mit seinen Bergen sehen kann.

Auf dem Weg machen wir einen kurzen Abstecher in den Hōnen-in Tempel – eine kleine Anlage in der Nähe des Ginkakuji.

Über den Philosopher’s Path laufen wir an einem Bach entlang. Es ist noch wenig los. Wir genießen die Ruhe.

Der Eikando Tempel ist die Überraschung des Tages. Eine wunderschöne Anlage. Viele Laubbäume, deren Blätter sich gerade rot zu färben beginnen. Die verschiedenen Tempel Bereiche sind über Holzstege verbunden.

Der Tenjyuan Garten ist wohl ein Geheimtipp in der Nähe des Nanzen-ji. Verwinkelt und mit viel Liebe zum Detail. Ein großer See, in dem sich bunt das Laub spiegelt.

Der Chion-in Tempel ist eingerüstet, aber seine zwei Gärten sind geöffnet. Jeder Garten hat zwar ähnliche Elemente, aber doch sind sie anders.

Man merkt, dass in Europa derzeit Ferien sind. Wir begegnen heute deutlich mehr Europäern als noch vor einer Woche. Immer wieder hört man Französisch, Niederländisch, Englisch, Deutsch, Spanisch.

Zum Abschluss des Tages schauen wir uns den Kodai-ji Tempel an. Wieder tauchen wir eine in eine neue Welt ein.

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Und das beste: auch der Kodai-ji hat nachts geöffnet. Wir kaufen gleich Tickets für später.

Im Sonnenuntergang bummeln wir durch die Gassen von Gion. Am jeder Ecke gibt es was zu entdecken.

Kodai-ji bei Nacht ist nur zu empfehlen. Hier wird mit wunderschönen Projektionen gearbeitet. Der Garten ist ebenfalls toll ausgeleuchtet.

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