Tokyo kreuz und quer

Morgens schauen wir kurz beim Meiji Schrein vorbei. Er ist ganz nett anzusehen, schon irgendwie schön und wenn man nur in Tokyo bleibt sicherlich auch sehr sehenswert. Aber er ist kein Vergleich zu den Tempeln die wir in den letzten beiden Wochen gesehen haben. Es fehlt die Ruhe und die Spiritualität der Schreine und Tempel auf der Kii Halbinsel. Die Tempel und Schreine in Kyoto waren viel filigraner. Der Hinweis an der Spendenboxen am Eingang, dass man bitte keinen Müll einwerfen solle passt da auch ein klein wenig in’s Bild. Auch der Garten ist zu dieser Jahreszeit eher enttäuschend was aber unter anderem auch an der Vegetation im Oktober liegt.

Im Stadtteil Harajuku geht es dafür um so bunter zu. Überall kleine Läden, auffallende Reklame und bunt gekleidete Menschen (was im Vergleich zum sonst eher angesagten schwarz-weißen Look auffällt). Aber auch alle großen Marken (z.B. europäische Sporthersteller und große Bekleidungsketten) haben hier ihre Läden.

In Shinjuku macht es einfach Spaß sich weiter treiben zu lassen. Überall bunte Reklame. Riesige Kaufhäuser (der Takashimaya mit 11 Stockwerken…) mit allem was man sich für Geld so kaufen kann.

Zum Sonnenuntergang stehen wir auf dem Observation Deck des Rathauses. Auf einen der beiden Türme kann man (fast) immer kostenlos hoch fahren und eine schöne Aussicht auf Tokyo genießen.

Und wir haben Glück. Wir sehen nicht nur wunderbar auf die Stadt, sondern das Wetter ist so klar, das man sogar den Fuji im Sonnenuntergang sehen kann.

Abends gehen wir noch zum Tokyo Tower, der eine etwas größere“Kopie“ des Eiffel Turms ist. Da in Japan nicht viel Platz ist, ist darunter allerdings keine große freie Fläche, sondern ein Einkaufszentrum (mit leckerem Foodcourt). Auch rund herum ist eng bebaut, so daß es kaum eine freie Sicht von Weitem auf den Tokyo Tower gibt.

  Konnichi wa Tokyo Tradition, Moderne und ein Stückchen Zukunft