Westküste und Arthurs Pass

Hinter jeder Wolke versteckt sich die Sonne. Nach diesem Motto fahren wir heute los. Immerhin kein Regen…

Der Lake Matheson liegt malerisch im Wald. Er ist bekannt für seine perfekte Spiegelung. Und noch viel mehr für den Blick, den man von hier auf die Berge dahinter hat.

Na ja, das mit dem Blick auf die Berge wird heute nichts, aber die Spiegelung ist zu erkennen. Und auch, warum dieser Platz so berühmt geworden ist.

Der Franz Josef Gletscher hängt noch tief in den Wolken. Kurze Zeit scheint etwas Sonne durch ein Wolkenloch. Danach gleich wieder Nieselregen. Der Weg zum Gletscher führt über das Schotterbett des Gletscherflusses. Wer hier die falschen Schuhe hat, bekommt beim Queren der Wasserläufe schnell nasse Füße.

Der Gletscher wird sehr schnell kleiner. Vor nur zehn Jahren war an dieser Stelle noch Gletscher.

Auf dem Weg zum Auto ziehen dunkle Wolken auf. Wir haben kaum die Tür zu, da fängt es an zu hageln. Zehn Minuten weiter scheint dann wieder die Sonne (und es regnet noch leicht).

Auf der Fahrt an der „West Coast“ gen Norden wechseln sich Sonne, Wolken und Regen ab.

Bei Hokitika sehen wir ein letztes Mal Strand. Meterhohe Wellen schlagen ans Ufer. Ein wenig traurig sind wir nun doch, dass unsere Reise in Neuseeland bald zu Ende geht.

Wir fahren über der Arthurs Pass. Noch einmal Wandern und an einem einsamen Ort übernachten, bevor wir morgen dann nach Christchurch fahren. Und natürlich regnet es erstmal auf dem Weg den Pass hinauf. Die Straße ist super ausgebaut und kein Vergleich zu einem Pass in den Alpen. Unterwegs überholt uns ein Güterzug. Der Weg über den Arthurs Pass ist eine wichtige Versorgungsstrecke.

Abends lichten sich die Wolken. Wir laufen noch zum „Devils Punch Bowl“ Wasserfall und zum Aussichtspunkt zum „Bridal Veil“ Wasserfall.

Im Wald laufen uns immer wieder diese kleinen Mäuse über den Weg. Winzig und unglaublich schnell.

  Im Regen durch eine der entlegensten Regionen Neuseelands: Haastpass Arthur's Pass