Unser letzter Tag beginnt. Die Sonne scheint. Es hat 2 Grad plus.
Wir stoppen kurz bei der bekannten Kirche in Tromsø: Der Eismeerkathedrale. Von außen wirkt sie groß und massiv, innen eher klein und gedrängt. Es ist viel los auf dem Vorplatz, die meisten wollen ein Selfie mit der Kirche oder Tromsø im Hintergrund.





Wir fahren weiter nach Süden nach Breivikeidet. Ein Seitental in Lyngenalpen. Ein Tal das meist etwas kälter ist als Tromsø und somit häufig klarere Sicht nachts bietet. Wir werden es heute Abend sehen. Jetzt genießen wir erstmal den sonnigen Tag und die wunderbare Landschaft.






Es hat leichte Plusgrade heute. Die Straßen werden freier. Und auch das Eis auf am Rande der Fjorde und dem Meer beginnt zu tauen.








Am Straßenrand sehen wir immer wieder gefrorene Wasserfälle oder Wasserläufe am Hang. Diese entlang der E8 sind besonders groß.













Zum Abendessen fahren wir zurück nach Tromsø und genießen einen leckeren Burger im “Burgr”. Einem kleinen unscheinbaren Laden an einer Ecke, mit Videospiel-Covern aus den 80er/90er. Mit der passenden 90er gute Laune Musik. Hier passt einfach alles.
Noch ein kleiner Verdauungsspaziergang durch Tromsø und dann geht’s auch schon wieder los in Richtung Süden. Aktuell schneit es in Tromsø. Mal sehen, ob der Wetterbericht recht behält und wir im Süden noch Wolkenlöcher entdecken.
Kurz vor dem Fähranleger bei Breivikeidet geht eine unscheinbare Straße Richtung Süden. Dieser folgen wir ein Stück. Am See Nakkevatnet bekommen wir zunächst durch den Mondschein ein tolles Panorama, welches später durch Polarlichter versüßt wird. (Wenn auch das Warten im Dunkeln in der Einsamkeit einen doch bei jedem Geräusch aufhorchen lässt – ein Elch oder Rentier im Wald?). Und dann bewegt sich was am Fuß – ein kurzer Schreck – und siehe da, eine kleine Maus hat sich in die eisige Kälte verirrt.

Als das Polarlicht nachlässt fahren wir ein Stück zurück. Noch einmal halten am Weg, zum Abschied. Und dann trauen wir unseren Augen kaum. Über uns tanzt ein buntes Licht am Himmel, grün und rot. Es bewegt sich ganz schnell, mal im Kreis, dann wieder auf und ab, quer über den Himmel, am Mond vorbei. Wir staunen nicht schlecht. Und kaum hat das Schauspiel am Himmel begonnen, so ist es auch schon vorbei. Ein perfekter Abschluss unserer Reise.

