Bei starkem Wind fahren wir in Richtung Senja. Auf dem Weg zum Fähranleger stoppen wir das ein oder andere Mal, um den entgegen kommenden Schneepflug vorbei zu lassen. Es ist eng auf den Straßen und nicht jeder kennt die Ausmaße seines (Miet)Auto. Dazu kommen starke Schneeverwehungen auf den Straßen, der Räumdienst kommt kaum hinterher. Da stellt sich die Frage, ob Allrad oder Spikes die bessere Ausstattung sind. Wir kommen jedenfalls gut durch und stehen eine Stunde vor Abfahrt am Fähranleger in der Warteschlange.




Die Sonne lässt heute Schnee und Eis glänzen. Das Wasser ist tiefblau. Ein schöner Kontrast zum weißen Schnee. Einige wenige steigen aus ihren Autos aus, machen ein Foto und gehen dann allerdings schnell wieder zurück ins Warme.
Die Fähre kommt pünktlich. Die Überfahrt ist trotz des Winds ruhig. Das Wasser glitzert in der Sonne.






Auf Senja folgen wir dem “Touristvegen” (der Straße 862) weiter in Richtung Westen. Immer wieder gibt es schöne Aussichtspunkte. Am Tungeneset sind die Felsen rot gefärbt im Sonnenuntergang. Ein beliebtes Fotomotiv, was schon am Gerangel um die wenigen Parkplätze sichtbar wird.












Wir übernachten im Nordwesten in Hamn. Die Anlage liegt schön am Meer, relativ im Dunkeln. Wunderbare Bilder mit schneebedeckten Felsen im Vordergrund.
Am Abend gibt’s dann noch Polarlichter. Nach zwei Stunden sind Finger und Füße kalt, die Speicherkarten der Kamera voll. Wunderschön unerwartet.

