Morgens fahren wir nach Gryllefjord. In dem kleinen Ort legt im Sommer die Fähre nach Andesnes ab. Erinnerungen an unseren letztjährigen Urlaub dort werden wach … Jedenfalls ist der Ort gerade im Winterschlaf, da die Fähre um diese Jahreszeit nicht fährt. Keine Touristen – außer uns. Es herrscht absolute Ruhe. Wenige Autos vor dem örtlichen Supermarkt, ein Spaziergänger mit Hund – und ein älterer Herr mit Tretschlitten, der so seine Einkäufe über die verschneiten Straßen transportiert.







Es schneit leicht, ganz weiche Flocken. Stille. Ruhe. Ein Gefühl, das wir die letzten Tage nicht erlebt haben. Die unglaubliche Landschaft, die Berge, das Meer, der Fjord, alles wirkt klarer, stärker, beeindruckender. Am Rückweg kommt noch die Sonne hinter den Wolken hervor, was will man mehr.





Am Straßenrand entdecken wir einen Adler der einen Schneehase gejagt hat. Er versucht immer wieder mit seiner Beute los zu fliegen, doch schafft er es nicht in die Luft.
Den Pass hoch treffen wir auf eine schöne glitzernde Schneelandschaft. Noch ist es ruhig und einsam, doch schon am Aussichtspunkt auf der anderen Tunnelseite soll sich dies ändern.





Erst beim Frühstück haben wir heute einen Post auf Instagram von einem bekannten Reiseblogger Pärchen gelesen, die aktuell auf den Lofoten unterwegs sind. Sie baten alle Reisende darum, wieder mit mehr Respekt gegenüber der Natur wie auch den Einheimischen zu reisen. Daran müssen wir gleich wieder denken und können dies nur unterstützen.





In dem kleinen Ort Mefjordvaer bekommen wir im hier ansässigen Hotel einen guten Kaffee. Vielleicht beim nächsten Mal ein guter Übernachtungsort? Heute genießen wir den wunderbaren Schnee, dicke Flocken fallen leise vom Himmel. Der kleine Ort mit seinen bunten Häuser – ruhig, einsam und richtig schön gelegen.




Weiter den Pass hinauf kommen wir an einigen parkenden Autos vorbei, aus denen Tourenski Fahrer aussteigen. Der frische Schnee – und das am Samstag – perfekte Bedingungen.
Unser letztes Ziel für heute ist Husoy. Die kleine Insel ist über eine Brücke mit dem Festland verbunden. Sie liegt mir ihren bunten Häusern von großen Bergketten umgeben. Über eine Passstraße erreichen wir den kleinen Ort.








Auf der Rückfahrt klart es auf, es ist viel Schnee gefallen. Fluffig weicher Pulverschnee. Da muss man einfach mal reingreifen und mitten durchlaufen.






Auch abends schneit es munter weiter. Entsprechend sind am bewölkten Himmel heute keine Polarlichter zu sehen.
