Tokyo’s Aussichten

Der Tag beginnt wieder mal mit einem Schrein. Morgens besuchen wir den Senso-ji Schrein. Der letzte Schrein auf unserer Reise durch Japan. Er ist eine der Top- Sehenswürdigkeiten in Tokyo. Den Rat, früh am Schrein zu sein um ihn besser erleben zu können, befolgen wir ausnahmsweise dieses mal nicht. Leider. Er ist eben eine der Top Sehenswürdigkeit in Tokyo. Und das merkt man auch sofort wenn man sich ihm nähert. Die Schuhe muss man sich hier nirgends ausziehen. Die fünfstöckige Pagode ist trotzdem ein Highlight.

Von dem traditionellen Tokyo laufen wir einmal über den Fluss zum Modernen, zum Tokyo Skytree. Der höchste Fernsehturm der Welt.

Die untere Aussichtsplattform befindet sich auf 350m. Das ist nach dem CN-Tower in Toronto unsere höchste Aussicht. Schnell erreichen wir die Plattform. Der Aufzug braucht nur 50 Sekunden, seine maximale Geschwindigkeit ist 600m/min. Einer der schnellsten Aufzüge.

Der Weitblick vom Skytree ist beeindruckend. Hier sieht man so richtig die gigantischen Ausmaße von Tokyo. Häuser und Wolkenkratzer bis zum Horizont. Wer möchte kann gegen Aufpreis noch einmal 100m höher fahren.

Der Fuji versteckt sich heute wieder mal hinter Wolken. Nur sein „Krönchen“ ist ab und zu leicht zu sehen.

Und weil wir schon dabei sind uns Tokyo von der Vogelperspektive aus anzusehen (und es gestern nicht mehr rechtzeitig geschafft haben), sind wir zum Sonnenuntergang auf dem Skydeck des Mori Tower.

Nach so viel Aussicht bummeln wir noch gemütlich durch Ginza. Ein bisschen Shopping. Hier reiht sich ein großes Kaufhaus an das andere. Alle großen Namen sind vertreten. Schicke Gebäude. Schicke Autos. Und auch hier lauert das eine oder andere Fettnäpfchen für den unerfahrenen Japanbesucher: betritt man die Umkleidekabine sollte man prüfen ob man seine Schuhe ausziehen sollte. Auch wenn man nur ein T-Shirt anprobiert.

Auf dem Weg zum Hotel laufen wir noch in Shiodome vorbei. Dort gibt es eine Uhr von Ghibli an einem Büro Gebäude zu sehen. Zu bestimmten Tageszeiten führen die Figuren links und rechts der Uhr kleine Stücke auf.

Und weil wir uns ja dann in der Gegend schon ein wenig auskennen, gibt es zum Abschluss des Tages noch ein Foto vom Tokyo Skytree bei Nacht. Ein kleiner Abstecher zum Senso-ji ist auch noch dabei. Bei Nacht, mit wenig Menschen wirkt er total anders. Erhabener, ruhiger, würdevoller. Es hätte sich doch gelohnt, früh aufzustehen.

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