Letztes Wochenende sind wir für ein paar Tage in Paris gewesen und standen dort auch am Fuß des Eiffelturms, des wohl bekanntesten Bauwerks von Gustave Eiffel. Aber auch hier in Porto hat er ein beeindruckendes Bauwerk konzipiert: die Eisenbahnbrücke Ponte D. Maria Pia. Nicht ganz so bekannt und bei Weitem nicht so oft fotografiert wie die etwas flussabwärts gelegene Ponte Dom Luis I, aber technologisch mindestens genauso anspruchsvoll: sie war bei ihrer Fertigstellung 1877 die größte Bogenbrücke der Welt. Und sie ist unser erstes Ziel für heute.
Auf dem Weg dahin gibt es erst mal einen Cappuccino vom Laden um die Ecke: Simpli Coffee.
Auf dem Weg zur Brücke schlendern wir noch durch die Markthalle Mercado do Bolhão, die sich direkt hinter dem Hotel befindet. Hier gibt es alle möglichen Varianten zum Essen, frische Früchte und Fruchtsäfte aller Art, Strohblumen, ein paar Souvenirs und leckere Süßigkeiten. Und die Sardinenbüchsen dürfen natürlich auch nicht fehlen.
Der Capela der Santa Catarina und der Kirche
Igreja Paroquial de Santo Ildefonso statten wir nur einen kurzen Besuch ab. Zu voll sind sie um diese Tageszeit. Sobald wir sie Einkaufsstraße hinter uns lassen werden die Menschenmengen auch schon weniger. Auf dem Weg zur Brücke von Gustave Eiffel laufen wir hauptsächlich durch Wohngebiete. Hier erlebt man ein etwas anderes Porto. Nicht unbedingt überall so herausgeputzt wie in den zentralen gebieten rund um Ribeira. Aber auch sehr spannend. Wir finden es auch immer sehr interessant, auch mal die anderen Seiten von Städten kennen zu lernen.






Schließlich nähern wir uns dem Aussichtspunkt für die Brücke. Wenig idyllisch, aber mit einem guten Blick auf die Eisenkonstruktion. Im Hintergrund liegt gleich daneben die neue Eisenbahnbrücke.







Wir laufen immer mit Aussicht auf den Douro flussabwärts Richtung Dom Luis I Brücke. Es wird in dieser Gegend viel renoviert. Alles ist noch etwas ruhiger hier. Bald kommen wir aber wieder im Trubel an.



Wir nehmen eine kleine Gasse hinunter zum Wasser. Die Straße wird bald wieder zu einer Treppe. Ein Portugiese, der gerade aus einem Haus heraus kommt verwickelt uns in ein nettes Gespräch. Er kommt aus Tomar. Da sollten wir doch auch unbedingt vorbei. Wegen der Burg und dea Klosters der Templer. Wirklich beeindruckend. Recht hat er natürlich. Das haben wir uns letztes Jahr auch schon gedacht.
Wir kommen nach schier unzähligen Stufen unten am Wasser an. Und es fühlt sich ein wenig an wie am Eintritt auf einen Rummelplatz…


Der Rest vom Tag ist wie beim letzten Mal: wir schlendern am Ufer von Gaia entlang, schauen kurz bei Sandemann vorbei und genießen die Ausblicke auf das andere Ufer mit den Häusern des Viertels Ribeira.




Dieses Mal nehmen wir dann Anstieg in Gaia. Die steile Straße schlängelt sich dem Berg hoch. Wir genießen noch kurz die Aussicht auf die Brücke, laufen zum Hotel und machen uns fit für den Abend.
