Morgens starten wir mit der Kirche Nossa Senhora da Lapa. Fast schon eine Klosteranlage mit einem riesigen Friedhof und mit vielen imposanten Grabhäusern.




Die Casa da Musica ist das futuristische Konzerthaus von Porto. Rem Koolhaas war einer der Architekten und das sieht man dem Bau irgendwie gleich an. Viel Sichtbeton, viele Kanten und Ecken. Auch der Konzertsaal an sich ist sehr geradlinig. Die Führung bringt uns in einige Räume, die farblich einen guten Kontrast zum kalten grau des Betons liefern. Ein orangefarbener Durchgang, eine hellgrüne Lounge mit einem großen Fenster nach außen oder ein dunkel lila gefärbter Raum sorgen für Abwechslung. Wir überlegen uns kurz ob sich ein Foto zur blauen Stunde lohnen würde um unsere Serie europäischer Opernhäuser fortzusetzen. Aber für den heutigen Tag sind keine Vorstellungen geplant und somit wird vermutlich auch das Licht abends eher aus geknipst werden.


Mittags entdecken wir in der Nähe der Casa der Musica einen sehr tollen Food court: Mercado Bom Sucesso. Perfekt für eine Kleinigkeit und natürlich die Pastel de Natas dürfen zum Nachtisch nicht fehlen.
Auf dem Weg zu unserem nächsten Ziel entdeckten wir immer wieder Häuser mit bunten Fliesen an den Wänden. Manche mit einfachen Mustern, andere mit Relief oder wunderschön bemalt.




In den Gärten des Palacio Cristal gibt es viele Pfauen, Hühner, und anderes Geflügeltier. Es quakt und schnattert und kräht überall… Der Park ist eine wunderbare Anlage, viel grün, Schatten der Bäume, dazwischen kleine angelegte Flächen mit Blumen , Brunnen und Säulen… Und immer wieder weite Ausblicke auf Porto und den Douro.















Heute steht sie Hitze in der Stadt, vor allem auf den Straßen zwischen den Häusern. Im Garten war es angenehm kühl. Auf dem Weg zum nächsten Aussichtspunkt brennt die Sonne herunter. Wir machen einen kurzen Stopp unter schattigen Bäumen mit markanten, knubbeligen Stämmen. Gestern Abend waren wir auch schon mal hier zur goldenen Stunde.
Auf dem Weg zum Hotel nehmen wir noch schnell einen Aussichtspunkt mit – beim letzten Mal haben wir ihn uns noch mühsam erarbeitet. Und sind von unten über viele Stufen und steile Gassen hoch gestiegen. Heute sind wir schon oben – und somit ist er einfach und entspannt zu erreichen


Abends nochmals ans Ufer gegenüber nach Gaia. Die blaue Stunde ist von dort aus immer recht beeindruckend. Die “Skyline” von Porto ist immer wieder schön anzuschauen.
