Levada’s und Wasserfälle in den Bergen Madeiras

Der Tag beginnt erneut mit Passstraßen. Eng und zahlreiche Kurven.

Vom Hochplateau aus beginnt bei Rabacal die Wanderung zum Risco Wasserfall. Zunächst geht es über eine Teerstraße bergab zu einem kleinen Gasthof. Von dort geht es über gut befestigte Wege immer der „Levada“ entlang. Levadas sind künstlich angelegte Wasserläufe, die das Wasser aus den Bergen zur Südküste transportieren, um dort Felder und Gärten zu bewässern (das Prinzip gleicht den Waalen in Südtirol).

Nach knapp 30 Minuten erreichen wir den Risco Wasserfall. Er fällt wunderbar über mehrere Stufen mit einem schönen Wasserschleier den Hang hinab.

Wieder zurück erreichen wir die Weggabelung mit der Abzweigung zu den „25 Fontes“ – einem Becken in das laut Wanderführer 25 Wasserfälle münden. Das wollen wir sehen. Erneut geht es über Stufen bergab. Danach weiter einer anderen Levada entlang. Diesmal wird der Weg teilweise sehr eng. Es macht Spaß am Wasserlauf entlang zu gehen.

Das Becken liegt schön in einem Talende. Ein großer Wasserfall fällt von oben herab. Die anderen 24 sind eher kleine Rinnsale, aber dennoch hat sich der Weg gelohnt.

Zurück geht es über Stufen aufwärts, dann wieder an der Levada entlang. Zum Schluss dann der große Anstieg zurück zum Parkplatz. Eine schöne Rundtour.

Auf der Rückfahrt halten wir beim Aussichtspunkt Cabo Girao. Hier wurde ein kleiner Skywalk angelegt, von dem aus man toll auf Funchal und seine Küste hinab sieht.

Abends bummeln wir noch durch Funchal, die Hauptstadt Madeiras. Es leuchtet, blinkt und glitzert überall. Musik klingt durch die Gassen. Weihnachten wird hier groß gefeiert. Das neue Jahr ebenfalls.

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