Nun ja, zumindest an den Ort, an dem vor knapp 2.000 Jahren das Ende der Welt erwartet wurde. In Fisterra, einer Landzunge ganz im Westen Galiziens. Und nebenbei ist hier auch das Ziel der erweiterten Variante des Jakobsweges.
Und nebenbei: vor Jahren waren wir in der Bretagne unterwegs. Dort gibt es die Region Finistère. Das französische Ende der Welt.
Am spanischen Ende der Welt steht jedenfalls ein Leuchtturm. Einer von vielen entlang der Costa da Morte, der Todesküste, wie dieser Küstenabschnitt Galiziens verheißungsvoll genannt wird. In früheren Zeiten waren die Gewässer an der Nordwestküste Spaniens gefürchtet und nicht wenige Schiffe sind hier gesunken. Die nächsten zwei Tage werden wir von einem Leuchtturm zum nächsten fahren.
Nummer 1: Faro de Fisterra – der Kilometer 0 des Jakobswegs.









Leuchtturm 2: Faro Tourinan. Er liegt etwas abgelegener, ist bei weitem nicht so bekannt wie jener bei Fisterra, aber auch hier treffen wir auf Wanderer, die entweder den Jakobsweg noch verlängern oder den Camino de Faro, den Leuchttürme, gehen.





Leuchtturm 3: Faro de Muxia
Die Sehenswürdigkeit in Muxia ist eigentlich nicht der Leuchtturm, sondern das Santuario da Virxe da Barca. Eine Kapelle, die den Schifffahrern gewidmet ist. Im Inneren hängen auch einige Modelle von Schiffen an den Wänden und von der Decke. Ob sie gesunken sind oder einen Sturm heil überstanden haben wissen wir nicht.
Draußen windet es jedenfalls auch ordentlich und wir schauen eine ganze Weile den Wellen zu, wie sie sich an den Felsen im Meer brechen.










Playa de Camarinas – Übernachtung



Leuchtturm 4: Cabo Vilan
Den vierten Leuchtturm des Tages erreichen zum Sonnenuntergang. Die Sonne versinkt langsam im Meer. Feine wollen geben dem Himmel eine spannende Struktur. Unter uns rauscht die Brandung gegen die Felsen. Und gerade als die Sonne im Westen untergeht, taucht im Osten der vollmomd auf. Traumhaft.





