Über den Sustenpass auf einen Abstecher nach Luzern

Die Wolken hängen tief. Man sieht kaum das nächste Gebäude.
Wir fahren zum Sustenpass. Vielleicht haben wir Glück und weiter oben bekommen wir etwas Sonne.

Kaum an der Passhöhe angekommen, sieht man schön auf den Steinsee und den dahinter liegenden Gletscher. Doch bis wir die Kamera ausgepackt haben (man will für das perfekte Bild ja den Polfilter noch montiert haben), zieht auch schon unerwartet schnell eine Wolke tief herein und verdeckt die Sicht. Später lockert es nochmals kurz auf, der Blick auf den See bleibt doch verwehrt. Dennoch ein wunderbares Schauspiel der Natur (auch wenn das verpasste Foto auch nachmittags noch etwas grämt…).

Kaum am Steinsee angekommen, zieht es ganz zu und man sieht kaum noch die Straße. Schade. Anstatt der geplanten kleinen Wanderung zum Gletscher entscheiden wir uns, weiter zu fahren. Immer der Straße nach, einfach Mal treiben lassen.

Das Wetter bleibt unverändert. Warum also nicht einen Abstecher nach Luzern machen?
Gesagt, getan.
Zuletzt waren wir vor 10 Jahren in Luzern.
Kaum angekommen, kann sich das Wetter nicht entscheiden, Regen, Niesel oder doch trocken? Eins ist zumindest klar, Sonne wird es heute nicht geben.
Die kleine Stadt lädt ein zum gemütlichen Bummeln und sich treiben lassen. (Auch wenn es manche mehr den Berg – mit Hoffnung auf Aussicht – hoch treibt als andere).
Die Gassen in der Altstadt zeigen sich mit bunten, schmucken alten Häusern. Immer wieder Brücken die die beiden Stadthälften verbinden – bis hin zu Luzerns „Wahrzeichen“, der berühmten hölzenern Brücke.

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