Von Bucht zu Bucht zu Bucht …

Wir werden von der Sonne geweckt. Schon morgens genießen wir wohlig warme 20 Grad. 

Als erstes nach dem Frühstück kommen wir unserem Faible für Leuchttürme nach und fahren wir zum nahe gelegenen Leuchtturm Cala Ratjana. Ein weißes Häuschen mit Turm, schön auf einem Felsvorsprung gelegen. 

Weiter geht’s in Richtung Arta. Kurz vor Arta biegen wir auf eine kleine Straße ab, die uns in Richtung Cala Mitjana bringt.

Über einen Küstenweg wandern wir gemütlich in Richtung Torte d’Aubarca. Die Türme oder Reste davon sieht man in regelmäßigen Abständen an den Küsten Mallorcas. Ähnlich wie auch auf Korsika dienten sie in früheren Zeiten zum Ausguck nach Piraten und zur Kommunikation. Wir laufen auf felsigen Wegen immer am Ufer entlang, vorbei an vielen kleinen Buchten. Mal mit feinem Sand, mal felsig. Bergauf, bergab. Vorbei an unterschiedlichen Gesteinsarten. Rot, braun, gelb, grau mit grünen Flechten. Manche Felsen sind vom Salzwasser regelrecht angefressen. Das erinnert uns stark an die bizarre Küste beim Salt Point im Norden San Franciscos. Das Wasser vor der Küste und in den Buchten ist klar und meist türkisblau. Durch das ständige auf und ab (zwischen den Buchten, die zwangsläufig auf Meereshöhe sind, geht’s immer ganz schön bergan und bergab) und die mittlerweile fast schon sommerlichen 24 Grad kommen wir doch ins Schwitzen. 

Abends schlendern wir noch zur Cale Agulla. Die Bucht ist etwas größer. Vereinzelt baden Kinder im Meer, Erwachsene bleiben lieber am Strand. Spielen Tennis, Beach Volleyball, Fußball. Hören Musik und genießen den schönen Sonnentag gemeinsam mit Freunden. 

  Anflug auf Mallorca Zum Cap Formentor